

Die Partnerschaft für Demokratie
Das ist die Partnerschaft für Demokratie
Die „Partnerschaft für Demokratie“ ist ein kommunales oder regionale Förderstruktur im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Ihr Ziel ist es, Demokratie vor Ort zu stärken, Vielfalt zu fördern und Extremismus vorzubeugen.
Konkret bedeutet das:
• In einer Stadt, einem Landkreis oder einer Region schließen sich kommunale Verwaltung, Vereine, Initiativen, Schulen, Jugendzentren, Religionsgemeinschaften und engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammen.
• Es gibt eine Koordinierungs- und Fachstelle, die Projekte berät, begleitet und vernetzt.
• Ein Begleitausschuss aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen entscheidet über Förderungen und setzt thematische Schwerpunkte.
• Gefördert werden lokale Projekte, zum Beispiel Workshops gegen Rassismus, Demokratiebildungsprogramme an Schulen, Veranstaltungen für Vielfalt, Gedenkarbeit oder Jugendbeteiligungsformate.
Der Kern der Partnerschaften ist, dass Demokratie nicht nur Theorie bleibt, sondern im Alltag erlebbar wird – durch Mitmachen, Dialog und gemeinsames Handeln.
Das sind unsere Aufgaben
Die Aufgaben einer Partnerschaft für Demokratie lassen sich so zusammenfassen:
1. Demokratie vor Ort stärken
• Menschen motivieren, sich einzubringen und ihre Meinung zu sagen.
• Beteiligung an Entscheidungen fördern – besonders von jungen Menschen.
2. Vielfalt und Toleranz fördern
• Projekte unterstützen, die für ein gutes Miteinander aller Menschen stehen.
• Vorurteile abbauen und gegenseitiges Verständnis stärken.
3. Extremismus vorbeugen
• Aufklärung über Gefahren von Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen von Hass.
• Angebote schaffen, die ein friedliches und respektvolles Zusammenleben fördern.
4. Projekte fördern und begleiten
• Vereine, Schulen und Initiativen bei Ideen beraten.
• Finanzielle Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vergeben.
5. Vernetzung schaffen
• Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Ehrenamtliche miteinander verbinden.
• Austausch von Erfahrungen und Zusammenarbeit unterstützen.
6. Öffentlichkeit informieren
• Über Demokratiearbeit und Projekte berichten.
• Menschen ermutigen, selbst aktiv zu werden.
Wen wollen wir erreichen?
Die Zielgruppen der Partnerschaft für Demokratie sind in der Regel:
1. Kinder und Jugendliche
• als wichtige Stimme für die Zukunft
• durch Beteiligung, Bildung und eigene Projekte
2. Engagierte Bürgerinnen und Bürger
• Menschen, die sich für ihre Stadt oder Region einsetzen wollen
3. Vereine, Initiativen und Gruppen
• z. B. Sportvereine, Kulturvereine, Jugendclubs, Bürgerinitiativen
4. Schulen und Bildungseinrichtungen
• Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Elternvertretungen
5. Politik und Verwaltung vor Ort
• Stadtrat, Gemeinderat, Jugendparlament, Fachabteilungen der Kommune
6. Benachteiligte oder diskriminierte Gruppen
• Menschen mit Migrationsgeschichte
• Menschen mit Behinderungen
• LGBTQ+-Community
• andere Gruppen, die Unterstützung oder Sichtbarkeit brauchen
7. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
• Personen, die mit vielen Menschen arbeiten und Inhalte weitertragen
• z. B. Sozialarbeiter, Trainer, Pädagogen, Ehrenamtliche



